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Clin Res Cardiol 95: Suppl 5 (2006) |
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P729 - Detektion koronarer In-Stent-Stenosen mittels 64-Zeilen Computertomographie in einem dynamischen Stentmodell |
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A. Schmermund1, T. Schlosser2, A. Magedanz1, O. Mohrs1, P. Hunold2, B. Nowak1, J. Barkhausen3, T. Voigtländer1 |
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1Medizinisches Versorgungszentrum, Cardioangiologisches Centrum Bethanien, Frankfurt am Main; 2Inst. f. Diagnostische u. Intervent. Radiologie u. Neuroradiologie, Universitätsklinikum Essen, Essen; 3Universitätsklinikum Essen, Essen; |
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Die 64-Zeilen Computertomographie erlaubt möglicherweise bei einzelnen Patienten die Untersuchung von In-Stent Restenosen. Wir untersuchten Einflussfaktoren der Bildqualität und diagnostische Sicherheit in einem dynamischen Stentmodell mit definierten Stenosegraden. Die Messungen wurden an einem anthropomorphen Thorax-Phantom und Polymerschläuchen mit unterschiedlichen Diametern (3,0; 3,5 und 4,0 mm) und jeweils 4 künstlichen Stenosegraden (0%; 30%, 50%; 75%) durchgeführt. Mittels eines speziell konstruierten Modells wurde zudem die Bewegung der Koronararterien während des Herzzyklus simuliert. Vier unterschiedliche Stents (Liberté und Lunar ROX, Boston Scientific; Driver, Medtronic; Vision, Guidant) wurden untersucht. Die visuelle Bestimmung des Stenosegrades erfolgte durch 2 unabhängige Untersucher in einem diastolischen Rekonstruktionsfenster. Alle Stents führten zu einer artifizielle Reduktion der CT-Dichte (Hounsfield Einheiten, HE) innerhalb des Stentlumens. Die geringste Reduktion wurde im Liberté (11,3 ± 10,2 HE; s. Abbildung mit hochauflösender Rekonstruktion) und Vision Stent (17,6 ± 17,9 HE; p = 0,25) gemessen. Eine signifikant höhere Reduktion der HE-Werte wurde im Lunar ROX (53,5 ± 24,9 HU) und Driver Stent (36,2 ± 7,1 HE; p<0,05) gemessen. Der Ausschluss einer Stenose („< 50%“) erfolgte in allen Fällen korrekt, während die hochgradige Stenosen nur im Liberté Stent in 100% der Fälle richtig erkannt wurden (Driver: 83%; Vision: 66%; Lunar Rox: 33%). Im ex-vivo Modell konnten nicht- bzw. geringgradig stenosierte Stentlumina zuverlässig von mittel- und hochgradigen In-Stent-Stenosen differenziert werden. Architektur, Material und Strebendicke der Stents beeinflussen die diagnostische Qualität und scheinen im Hinblick auf die CT-Koronarangiographie für den Liberté-Stent günstig. |
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http://www.abstractserver.de/dgk2006/ft/abstracts/P729.htm |