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Clin Res Cardiol 97, Suppl 2, Oktober 2008 |
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P492 - Geokodierung von Patienten mit Herzinsuffizienz als Analysetool für Sozioökonomie sowie Patientenmanagement |
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A. Hafer 1, F. Boguschewski 1, J. Weckmüller 1, H. Schunkert 1, F. Hartmann 1 |
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1Medizinische Klinik II, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Lübeck; |
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Einleitung: Die Herzinsuffizienz und ihre kostenintensive Therapie stellt die Medizin in zunehmendem Maße vor große Herausforderungen. Daher kommt nicht nur der Analyse der Genese der Herzinsuffizienz, sondern auch der Umfeldcharakteristika für die Therapie aber auch für die Prophylaxe eine übergeordnete Bedeutung zu. Methodik und Ergebnisse: Daher untersuchten wir die am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein alle Patienten, die zwischen 2002 und 2006 in der Kardiologie stationär behandelt wurden. Von diesen 28732 Patienten wurden 28 % (n= 8134) mit der Diagnose einer Herzinsuffizienz entlassen. Von diesen 8134 Patienten mit 110668 Therapietagen wurden wiederum 2464 Patienten mit einer akuten Dekompensation in unsere Klinik aufgenommen. Analysiert wurden bei Patienten mit einer Herzinsuffizienz die Einweiserstatistik als auch der Wohnort flächenbezogen auf den 5-stelligen Postleitzahlencode, wobei Fläche und Einwohnerdichte der Bevölkerung der jeweiligen Kreise berücksichtigt wurden. Im Anschluss wurden diese Daten kartographisiert und farbkodiert. Abbildung 1 zeigt die Patientenzahl pro Fläche, die in unsere Klinik aufgenommen wurden. Zusammenfassung: Die Geokodierung kann und wird in naher Zukunft ein wichtiges Analysetool für sozioökonomische Bereiche in der Versorgungsforschung, als auch im Management von Versorgungseinrichtungen sein und in den nächsten Jahren an Bedeutung zunehmen. Spezielle Fragestellungen, wie z.B. die Prävalenz der Herzinsuffizienz können mit derartigen Analysen unterstützt werden. |
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http://www.abstractserver.de/dgk2008/ht/abstracts/P492.htm |