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Clin Res Cardiol 97, Suppl 2, Oktober 2008 |
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P488 - Abbildung einer Chest-Pain-Unit (CPU) über das DRG |
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F. Boguschewski 1, A. Hafer 1, P. W. Radke 1, H. Schunkert 1 |
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1Medizinische Klinik II, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Lübeck; |
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Einleitung: In den letzten Jahren spielt nicht nur die schnelle und effiziente Versorgung von Patienten mit einem akuten Koronarsyndrom einer immer größere Rolle, sondern auch die anschließende Abbildung im DRG-System. Hierzu sind in den letzen Jahren nach Vorbild von separaten Thoraxschmerz-Einheiten aus Übersee auch in Deutschland zunehmend so genannte Chest-Pain-Units (CPU) entstanden. Methodik und Ergebnisse: Daher untersuchten wir retrospektiv alle Patienten, die seit der Eröffnung unserer CPU im Oktober 2007 behandelt worden bezüglich Ihrer ereichten DRG sowie der Gewinn/Kosten-Rechung im derzeitig vorhandenen DRG-System. Besonders problematisch ist hier vor allem das Abbilden von notfallmäßig ambulant behandelten Patienten (F74Z), die durch die CPU diagnostiziert und im Anschluss konservativ therapiert wurden, da hier nur die ambulante Abrechnung mit einem Höchstsatz von 110,- € möglich ist, obwohl die Diagnostik mittels Echokardiographie, Ergometrie u.a. technisch als auch personell aufwändig ist. Dagegen ist die Abrechung über einen Aufenthalt von > 24h mit einer Monitorüberwachung mit 435,81 € zu berechnen. Sollte der Patient 2 Tage in der Klinik verweilen, können sogar 1036,00 € abgerechnet werden. Bei einer diagnostischen Koronarangiographie im stationären Bereich können am 1. Tag 923,08 € erlöst werden. Dieser Erlös kann bis zum 3. Tag auf 1975,93 € gesteigert werden. Die ambulante invasive Diagnostik kann jedoch nur ca. 600,00€ erlösen. Zusammenfassung: Die zunehmend von Politik und Krankenkassen proklamierte, ambulante Diagnostik und Therapie stellt die Kliniken vor große abrechnungsrelevante Probleme, da diese Behandlungen häufig nicht durch das derzeitige DRG-System abgebildet werden können. Am Beispiel einer neu eingerichteten Thoraxschmerzeinheit in der Universitätsklinik Lübeck, die zur effizienteren und kostengünstigeren Versorgung von Koronarsyndromen aufgebaut wurde, können jedoch die über das DRG nicht kostendeckend abgerechnet werden. Hier besteht in naher Zukunft dringender Handlungsbedarf. |
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http://www.abstractserver.de/dgk2008/ht/abstracts/P488.htm |