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Clin Res Cardiol 97, Suppl 2, Oktober 2008 |
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P545 - Effektiver und sicherer Einsatz einer tragbaren Herz-Lungen-Maschine bei komplexen perkutanen kardialen Interventionen und im kardiogenen Schock |
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S. Sonntag 1, M. Ferrari 2, M. Hug 3, M. Segerer 3, U. Mehlhorn 4, H. Mudra 3, H.-R. Figulla 2, F. X. Kleber 1 |
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1Klinik f. Innere Medizin / Kardiologie, Unfallkrankenhaus Berlin, Berlin; 2Klinik für Innere Medizin I, Universitätsklinikum Jena, Jena; 3Klinikum Neuperlach, Klinik für Kardiologie u. Pneumologie, Städtisches Klinikum München GmbH, München; 4Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Klinikum der Universität Mainz, Mainz; |
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Einleitung: Die fortgeschrittene interventionelle Kardiologie gestattet zunehmend komplexere therapeutische Verfahren, wie z.B. eine perkutane Angioplastie des linken Hauptstamms, eine perkutane Valvulopastie oder den perkutanen Aortenklappenersatz. Gleichzeitig sehen wir uns mit zunehmend älteren und multimorbiden Patienten (Pat.) mit hohem perioperativen Risiko unter kardiochirurgischer Therapie konfrontiert. In diesem Zusammenhang eröffnet der Einsatz einer tragbaren und ‚plug and play’ verfügbaren Herz-Lungen-Maschine (HLM) im Herzkatheterlabor neue Horizonte. Darüber hinaus bietet dieses Verfahren neue Ansatzpunkte bei der Behandlung des kardiogenen Schock nach Versagen der konventionellen Therapie. Es schlägt eine lebenserhaltende Brücke zur fortgeschrittenen interventionellen oder kardiochirurgischen Therapie. Methoden: In einem multizentrischen und prospektiven Register mit konsekutivem Pat.-einschluss wurden klinische Daten vor, während und nach dem Einsatz des Lifebridge B2T-Systems erfasst. Das System beinhaltet als HLM einen Oxygenator und eine Zentrifugalpumpe und gestattet einen Blutfluss von bis zu 6 l/min. Das 17 kg schwere, tragbare Patientenmodul verfügt über eine automatische Luftdetektion und -elimination. Das Priming des ‚plug and play’ mit einem Basismodul verbundenen Patientenmoduls erfolgt automatisiert innerhalb von 5 - 10 min. Der Zugang zum Pat. erfolgt perkutan über mittels Seldinger-Technik eingebrachte Femoralkanülen (arteriell 14-17F, venös 17-23F). Ergebnisse: Bei 27 Pat. (74 +/- 10 a) wurden in 4 Zentren perkutane kardiale Interventionen unter Verwendung Lifebridge B2T-System durchgeführt. 11 Pat. (41 %) hatten einen akuten Myokardinfarkt und 12 Pat. (44 %) waren im kardiogenen Schock. Dyspnoe NYHA III oder IV wurde bei 17 Pat. (63 %) gefunden, die LVEF betrug 49 % +/- 18 %. Bei 8 Pat. (29 %) erfolgte eine elektive Angioplastie des linken Hauptstamms. Bei 4 Pat. wurde darüber hinaus eine aortale Valvulopastie durchgeführt. Die Unterstützung durch die HLM erfolgte im Schnitt über 162 min (20 - 920 min). Der mittlere arterielle Druck blieb periinterventionell stabil: 76 +/- 23 mmHg vor, 74 +/- 21 mmHg während und 76 +/- 21 mmHg am Ende der Intervention. Das Ziel der perkutanen kardialen Intervention wurde stets erreicht. Über mit der HLM assoziierte ernsthafte Komplikationen, insbesondere ernsthafte Blutungs- und Gefäßkomplikationen, wurde nicht berichtet. 2 Pat. verstarben an den Folgen einer nicht-kardialen Grunderkrankung. Zusammenfassung: Das tragbare und ‚plug and play’ verfügbare Lifebridge B2T-System kann effektiv und sicher im Rahmen komplexer perkutaner kardialer Interventionen, aber auch im kardiogenen Schock eingesetzt werden. Das vorgestellte multizentrische und prospektive Register dient unter anderem der detaillierten Definition der Einsatzkriterien und -algorithmen. |
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http://www.abstractserver.de/dgk2008/ht/abstracts/P545.htm |