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Clin Res Cardiol 98, Suppl 1, April 2009 |
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V82 - Therapie des paroxysmalen Vorhofflimmerns mittels antraler Ablation durch ein Leistungs-moduliertes neuartiges Ablationssystem (PVAC-Katheter plus Genius Generator, AblationFrontiers Inc.) |
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M. Wieczorek1, R. Höltgen1, P. Braun2, W. Lawrenz3 |
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1Abt. für Elektrophysiologie, Herzzentrum Duisburg, Duisburg; 2Klinik für Kardiologie u. Angiologie, Herzzentrum Duisburg, Duisburg; 3Klinik f. Kinderkardiologie/angeborene Herzfehler, Herzzentrum Duisburg, Duisburg; |
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Einleitung: Die elektrische Diskonnektion (Dis) der Pulmonalvenen (PV) spielt eine wichtige Rolle in der ablativen Therapie des paroxysmalen Vorhofflimmerns (pAfib). Durch zirkum-ferentielle antrale Ablation (Abl) kann mittels konventioneller Abl Technik unter Einsatz eines steuerbaren Abl Katheters nicht regelhaft auch eine elektrische Dis der zugehörigen PV erreicht werden. Untersuchungsziel: Durch Einsatz eines neuen spiraligen 10 poligen Ablationskatheters (PVAC, AblationFrontiers Inc.), über den sowohl ein Aktivierungsmap der PV möglich ist, als auch die RF-Ablation realisiert werden kann, sollte geklärt werden, ob eine effektive elektrische Dis der so behandelten PV akut erreicht werden kann, und welchen klinischen Verlauf die so behandel-ten Patienten (Pat) im Rahmen des follow up haben. Patienten und Methodik: Es wurden Pat mit symptomatischem pAfib behandelt. Die antrale Abl erfolgte unter Einsatz des PVAC-Katheters mit dem Ziel der elektrischen PV-Dis. Die RF-Abl wurde mit Hilfe des Genius Generators (AblationFrontiers Inc.) durchgeführt, wodurch eine Leistungs-modulierte bipolare/unipolare Abl im 4:1-Verhältnis realisiert wurde. Maximale Leistung 8 Watt, Abl-Dauer 60 Sekunden im Bereich der separat ansteuerbaren 5 Elektroden-paare des Spiralkatheters. Alle erreichbaren PV wurden elektophysiologisch untersucht und eine antrale Abl angeschlossen, sofern PV-Potentiale spontan, unter Stimulationsmanövern und/oder Isorenalin-Provokation nachgewiesen wurden. Die vollständige elektrische Dis wurde über den PVAC bei fehlenden PV-Signalen am PV-Ostium oder einem vom Atrium dissozi-ierten PV-Rhythmus unterstellt. Differential pacing aus verschiedenen Regionen des LA, CS oder RA erbrachte die Differenzierung zwischen residualer PV- und atrialer far field-Aktivität. Das follow up geschah entweder über einen bereits zuvor implantierten Event Recorder vom Typ Reveal (Medtronic), oder über ein 7 Tage Langzeit Ekg Monitoring nach Ablauf von 3 Monaten. Ergebnisse: Bei allen Pat wurden 208 PV nachgewiesen, davon konnten 206 PV mit dem PVAC-Katheter sondiert und elektrophysiologisch untersucht werden. Eine antrale Abl erfolgte bei 161 dieser PV. 160 PV konnten dabei akut elektrisch vom LA diskonnektiert werden. Mittlere Durchleuchtungszeit zur Sondierung der PV und ihrer Dis durch antrale Abl: 17+/- 12 Minuten. Gesamtprozedurzeit 115 +/- 26 Minuten. Es wurden keine Komplikationen beobach-tet. Follow up: 41 Pat befinden sich aktuell innerhalb eines follow up von 3-6 Monaten. Die Analyse der Datenspeicher aus der Reveal Gruppe (n=16) bzw. der Pat, die nach 3 Monaten ein 7 Tage Langzeit-EKG-Monitoring erhielten (n=25), zeigt folgende Ergebnisse: 34 Pat sind ohne antiarrhythmische Medikation frei von Afib (83%). Von den 7 Patienten mit Afib befanden sich 3 in der Reveal Gruppe (19%), 4 in der Holter Gruppe (16%). Fazit: Die lastmodulierte bipolare/unipolare Antrumabl mit dem Ziel der elektrischen PV-Dis ist eine effektive und sichere elektrophysiologische Maßnahme bei Pat mit pAfib und führt nach mehr als 3 Monaten bei 83% der Pat zu einer Arrhythmiefreiheit ohne additive antiarrhythmi-sche Medikation. Angemessene Untersuchungs- und moderate Durchleuchtungszeiten unter-streichen die klinische Wertigkeit dieses Abl Verfahrens bei dem vorgestellten Pat Kollektiv. |
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http://www.abstractserver.de/dgk2009/ft/abstracts/V82.htm |