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Clin Res Cardiol 100, Suppl 1, April 2011 |
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P1345 - Prämedikation mit Beta Blockern bei der CT-Koronarangiographie: Effektivität und Komplikationsrate im Deutschen Kardio CT Register |
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S. Achenbach1, O. Bruder2, T. Dill3, H. Gohlke4, G. Korosoglou5, A. Leber6, W. Moshage7, A. Schmermund8, S. Schröder9, T. Limbourg10, S. Aker11, J. Senges10, J. Hausleiter12 |
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1Med. Klinik 2 - Kardiologie, Angiologie, Universitätsklinikum Erlangen, Erlangen; 2Klinik für Kardiologie und Angiologie, Elisabeth-Krankenhaus Essen GmbH, Essen; 3Innere Medizin und Kardiologie, Sana Kliniken Düsseldorf, Krankenhaus Benrath, Düsseldorf; 4Kardiologie, Herz-Zentrum Bad Krozingen, Bad Krozingen; 5Innere Med. III, Kardiologie, Angiologie u. Pneumologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberg; 6Klinik für Kardiologie u. Internistische Intensivmedizin, Städt. Klinikum München GmbH, Herzzentrum München-Bogenhausen, München; 7Abt. Kardiologie, Klinikum Traunstein, Traunstein; 8Medizinisches Versorgungszentrum, CCB - Cardioangiologisches Centrum Bethanien, Frankfurt am Main; 9Medizinische Klinik I, Klinik am Eichert, Göppingen; 10an der Universität Heidelberg, Institut für Herzinfarktforschung Ludwigshafen, Ludwigshafen; 11Institut für Herzinfarktforschung Ruhr, Elisabeth-Krankenhaus Essen GmbH, Essen; 12Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen im Erwachsenenalter, Deutsches Herzzentrum München, München; |
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Zur Senkung der Herzfrequenz wird vor der Durchführung der CT-Koronarangiographie in der Regel die Gabe von oralen oder intravenösen Beta Blockern empfohlen, falls die Herzfrequenz über 60 Schläge/min liegt. Über die Häufigkeit der Beta Blockade für diese Untersuchung, über ihren Effekt und die Komplikationsrate gibt es keine Daten. Methode: In der Pilotphase des deutschen Kardio-CT Registers wurden an 10 Zentren Patientencharakteristika und prozedurale Daten von kardialen CT-Untersuchungen im Zeitraum Mai bis November 2010 systematisch erhoben. Wir analysierten die Datensätze von 1685 konsekutiven Patienten, bei denen eine CT-Angiographie der Koronararterien durchgeführt wurde, hinsichtlich prozeduraler Daten und periprozeduraler Komplikationen und verglichen Patienten mit oraler oder intravenöser Beta Blockade mit Patienten, die keine Beta Blocker erhielten. Ergebnisse: Von den 1685 Patienten (mittleres Alter 59±12 Jahre, 38% Frauen) erhielten 1224 Patienten (73%) Beta Blocker. Bei 397 Patienten (32%) erfolgte die Gabe oral, bei 659 Patienten (54%) intravenös und bei 168 Patienten (14%) sowohl oral als auch intravenös. Patienten mit periprozeduraler Beta Blockade wurden signifikant häufiger von Kardiologen untersucht (OR 2.03; 95%-CI 1.63-2.52) oder zur Untersuchung überwiesen (OR 2.10; 95%-CI 1.41-3.10) als von anderen Ärztegruppen. Die mittlere Herzfrequenz aller Patienten bei der CT-Untersuchung betrug 60.0±8.9 Schläge/min. Sie lag bei Patienten mit Beta Blockade mit 59.9±8.0 Schlägen/min nicht signifikant unter der mittleren Frequenz von Patienten ohne Beta Blockade (60.4±10.8 Schläge/min). Die maximale Herzfrequenz bei der Untersuchung betrug 65.8±14.1 vs. 68.4±16.8 Schläge/min (p = n.s.). Periprozedurale Komplikationen traten bei 1.4% der Patienten mit Beta Blockade vs. 0.9% der Patienten ohne Beta Blockade auf (n.s.), dies waren allerdings zum größten Teil Kontrastmittel-Paravasate und allergische Reaktionen. Symptomatische Bradykardien traten in keiner Gruppe auf, symptomatische Hypotension bei 2 Patienten mit und einem Patienten ohne Beta Blockade (p = n.s.) Zusammenfassung: Beta Blocker werden im deutschen Kardio-CT Register effektiv eingesetzt, um die Herzfrequenz für CT-Koronarangiographien zu senken. Kardiologen setzen Beta Blocker häufiger als andere Ärztegruppen ein. Komplikationen durch Beta Blockade waren bei 1685 Patienten nicht zu beobachten. |
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Clin Res Cardiol 100, Suppl 1, April 2011 Zitierung mit Vortrags- oder Posternummer s.o. DOI 10.1007/s00392-011-1100-y |
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http://www.abstractserver.de/dgk2011/ft/abstracts/P1345.htm |