- Neue Versorgungsformen: Netzwerke sichern Innovation in der urologischen Praxis
 
Münch A.1, Schroeder A.1
 
1Bund der Urologen eG, Ludwigsfafen, Germany
 
Durch seine Markt - und Verhandlungsposition ist es dem BUND gelungen
mit den Anbietern des HistoScanning einen attraktiven Lösungsansatz in der Umsetzung dieser innovativen Diagnostik in Deutschland zu gestalten. HistoScanning, ein Projekt der innovativen bildgebenden Diagnostik der Prostata mit einer selektionierten Bildauswertung. Eine interessante neue Methode mit hohem Anspruch an Qualität, Kompetenz und Wirtschaftlichkeit, prädestiniert für die urologische Praxis in der Regel in einem Verbund. Eine Chance, ein Geschäftsmodell für ein Netz, bzw. auch andere Kooperationsformen.
Der BUND erachtet das „HistoScanning“ als eine innovative Technologie, die v.a. für den niedergelassenen Urologen ein wichtiges diagnostisches Element und auch eine wirtschaftliche Möglichkeit bieten kann.
Diese -ultraschallbasierte- Technologie ist neu, befindet sich noch in der Phase der klinischen Orientierung/ Erfahrung, aber könnte großes „Potential“ erreichen.
Der BUND plant in 2010/2011 in Deutschland ca. 15 „Gewebezentren“, die in einem Netzwerk kooperieren und dieser Art diese innovative medizinische Versorgung forschend begleiten.
Ein eigenverantwortlicher Betrieb des HistoScannings durch regionale Netze im operativen Geschäft in Kooperation mit dem BUND als Managementgesellschaft.
HistoScanning kann das Leistungsspektrum in der urologischen Praxis sinnvoll erweitern und lässt Praxisschwerpunkte über eine Netzstruktur besser betreiben und vermarkten. Finanzielle Vorteile durch bessere Geräteauslastung, Qualitätssicherung und Bündelung der Kompetenz helfen im Aufbau zukunftsweisender Strukturen, hier in Teil-Berufsausübungsgemeinschaften, ortsübergreifend.

 

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